Wirtschaft


2
Aug 10

Trigami – Schadcode über Adserver führte zum Problem [Update]

Wie Trigami.com via Twitter berichtet, ist wohl gewisser Schadcode über den Adserver (Banner) verbreitet worden. Dies führte letztendlich zur Deklarierung als “schadhafte Website” der Domain Trigami.com. Ich denke, Trigami wird im hauseigene Blog bald ein öffentliches Statement dazu unterbreiten.

[Update] Trigami hat soeben in einem Kommentar auf meiner Website folgende Pressemitteilung hinterlassen. Weiterlesen →


20
Jul 10

Apple sammelt Standortdaten -heimlich-

Und wieder findet ein Artikel aus der Kategorie Apple-Ist-Doof den Weg in mein Weblog. Wie nun durch die Veröffentlichung eines Briefes über Standortbestimmung via iPhones sowie Mac-Computer von US Kongressabgeordneten bekannt wurde, sammelt Apple -ohne bisher seine Nutzer über dieses Vorgehen zu informieren- Informationen zum aktuellen Standort der Nutzer. Dies geschieht häufig und regelmäßig, allerdings anonymisiert. Die Daten speichert Apple auf seinen Servern. Wie lange sie dort liegen und was weiterhin mit den Daten passiert, ist nicht bekannt. Apple führt diese Datensammlung aus technisch nachvollziehbaren Gründen laut Spiegel Online folgendermaßen durch:

  • Ein iPhone schickt seinen exakten, meist durch die Satellitenortung GPS festgestellten Standort an Apple.
  • Außerdem übermittelt es die Signalstärken (= Entfernung) von W-Lan-Hotspots und Mobilfunkmasten in der Nähe – diese kann man jederzeit einfach messen.
  • Dies wird mit vielen, vielen iPhones wiederholt.
  • Danach kann man die exakten Positionen der W-Lan-Hotspots und der Mobilfunkmasten abschätzen.
  • Und man kann die ungefähre Position jedes beliebigen Handys ermittelt – einzig anhand der Signalstärke der Hotspots und Mobilfunkmasten in seiner Nähe. Das ist praktisch, wenn die Satellitenortung per GPS gerade nicht funktioniert, kein direkter Kontakt zum Satelliten möglich ist oder zu lange dauert. Der Handy-Besitzer erfährt nicht, wie die zur Bestimmung genutzten W-Lan-Netzwerke heißen.

Das Problem an der Sache ist eben wiedermal die Vorgehensweise Apples. Sie halten es nicht für nötig, die eigenen Benutzer darüber zu informieren. Die Sache ist wie schon erwähnt nur publik geworden, weil zwei US Abgeordnete bei Apple nachfragten und durch einen 13-seitigen Brief, der dann dem Internetdienst cnet zugespielt worden ist, öffentlich. Und natürlich ist dies aus datenschutzrechtlichen Gründen ein Problem.

Das ist die gleiche Vorgehensweise mit der sich Google erst kürzlich erheblichen Ärger in Deutschland einhandelte. Dies führte letztendlich zur Einstellung der Kartographie.

Für einige überraschend ist wahrscheinlich auch der Fakt, dass Apple diese Standortdaten eben nicht nur mit den mobilen Geräten speichert, sondern gleiches Vorgehen auch mit Macs vollführt. Konkret sieht das laut Spiegel Online folgendermaßen aus:

  • Informationen über W-Lan-Hotspots in Reichweite des Geräts samt der MAC-Adresse – einer für jedes W-Lan-Gerät einmaligen Kennzeichnung -, der Verbindungsgeschwindigkeit und der Signalstärke. Apple speichert den Angaben zufolge weder den Netzwerknamen (SSID) noch die übertragenen Daten.
  • Informationen über Mobilfunkmasten in der Nähe eines iPhones samt ID der Funkzelle, Signalstärke und dem Standort des Geräts.
  • Die gesammelten Daten überträgt das Gerät alle zwölf Stunden an Apple, wenn eine verschlüsselte W-Lan-Verbindung aktiv ist. Sie werden laut Apple mit einer per Zufallsgenerator alle 24 Stunden neu erstellten Identifizierungsnummer versehen, so dass sie nicht zu einem bestimmten Gerät oder Nutzer zurückverfolgt werden können. Gespeichert würden sie dann in einer sicheren Datenbank, auf die nur Apple zurückgreifen könne.

Fakt bleibt, Apple wird immer unsympathischer. Wenn man das vergleichen will, so kann man sich Bill Gates (oder wahlweise Steve Ballmer)in der Rolle des Imperators in kämpfender Jedi-Ritter-Manier vorstellen, der vom guten Steve Jobs besiegt wird. Als er dann aber zum Helm des besiegten Imperators greift, wird er der König des Bösen (gesehen in einem lustigen asiatischen Animationsvideo) und ist Apple sind schon lange nicht mehr “Die Guten”, wie die vielen News der letzten Monate beweisen.

Quelle: Spiegel Online

Das FSCKLOG, in Sachen Apple eine sehr gute, unabhängige deutsche Website, hat sich ebenfalls diesem Thema gewidmet.


20
Jul 10

[CCC] Forderungen für ein lebenswertes Netz

Der Chaos Computer Club (CCC) hat seit Beginn seines Bestehens die Chancen und Möglichkeiten, die das vernetzte Leben mit sich bringt, erkannt und propagiert. Viele der ursprünglichen – damals noch futuristisch anmutenden – Visionen sind inzwischen nicht nur Realität, sondern Selbstverständlichkeiten in der Mitte der Gesellschaft geworden. Der Einzug des Internets in den Alltag fast der gesamten Bevölkerung hat uns Datenschutzsorgen gebracht, aber auch zu einer Demokratisierung, einer Bereicherung aus wissenschaftlicher, sozialer und künstlerischer Sicht geführt. Die Selbstheilungskräfte des Internets haben dabei viele befürchtete dystopische Auswüchse ohne staatliches Eingreifen verhindern können. Aus unserer Sicht liegt der aktuellen Diskussion eine Fehleinschätzung zugrunde, an welchen Stellen Regulierungsbedarf notwendig ist und an welchen nicht. Weiterlesen →


23
Mrz 10

iPad im Tausch gegen originale CDs und DVDs

800px-CDs.JPG.jpegWie ich soeben auf benm.at lesen kann, tauscht die US-amerikanische Website iPodMeister alles vom iPod nano bis hin zum iPad 3G 64GB gegen CDs und DVDs. Dies klingt zunächst unglaubwürdig, jedoch berichtet unter anderem die renomierte New York Times über den funktionierenden Service.

Möglich macht dies der Fakt, dass beispielsweise in den USA gekaufte Musik-CDs und Film-DVDs mit Originalinhalten, also keine Selbstgebrannten, in den USA selbst mittlerweile sogut wie wertlos sind, jedoch im Ausland einen immer noch relativ hohen Wiederverkaufspreis erzielen.

So bekommt man für:

  • 600 CDs oder DVDs ein iPad WiFi 16GB
  • 700 CDs oder DVDs ein iPad WiFi 32GB
  • 800 CDs oder DVDs ein iPad WiFi 64GB
  • 950 CDs oder DVDs ein iPad 3G 16GB
  • 1050 CDs oder DVDs ein iPad 3G 32GB
  • 1150 CDs oder DVDs ein iPad 3G 64GB

Eingesandte CD- und DVD-Sammlungen müssen aber genaue Vorgaben erfüllen, welche hier nachzulesen sind.

Quelle: benm.at


19
Mrz 10

Die liebe GEZ

Eine alte Registrierkasse (C) Wiki-Commons

Eine alte Registrierkasse

Es ist mal wieder an der Zeit, Neuigkeiten aus dem boulevarden Umfeld zu zitieren, und zwar auf dem intellektuellen Niveau einer B*ld-Zeitung, allerdings in elektronischer Variante und mit anderem Namen. Genau genommen geht es um die GEZ, welche nun der Meinung ist, auch Gebühren für elektronische Registrierkassen zu verlangen. Warum? Weil es ja theoretisch möglich ist, auch mit diesen Kassen Radio zu empfangen. :-) Unglaublich, oder? Einen Aufreger ist das schon wert, also was sich die GEZ so raus nimmt. Würde ich mich mit meinem Fahrrad neben einen großen Sendemasten für Rundfunkübertragung stellen, könnte ich mit Kopfhöhren auch am Rahmen des Rades Musik hören. Vielleicht also, dem Grunde nach, wäre auch hier eine Gebühr angebracht.

[...] Nicht nur, dass für Handys und internetfähige PCs gezahlt werden soll. Nun ist die GEZ auch auf die Idee verfallen, Gebührenbescheide für computergesteuerte Registrierkassen zu erlassen, weil theoretisch mit diesen ein Rundfunkempfang möglich sei. Die GEZ verlangte fünf Euro pro Kasse.

Hiergegen wehrte sich die Steakhauskette Maredo und klagte vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf. In der Gerichtsverhandlung stellte sich das Gericht auf die Seite von Maredo. Die Rechtsanwältin des WDR wollte den Bescheid allerdings nicht ohne vorherige Rücksprache zurücknehmen.

Die GEZ soll nun innerhalb von zehn Tagen den streitigen Gebührenbescheid zurücknehmen, sonst wird das Gericht durch ein Urteil entscheiden. [...]

Quelle: Shortnews.de


17
Mrz 10

Nestlé

Durch die Rohdung des Urwalds zugunsten von Ölpalmplantagen werde die Lebensgrundlage der bedrohten Orang-Utans vernichtet, heißt es in einem am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Greenpeace-Bericht. “Jeder Biss in einen Kitkat-Riegel zerstört das Leben der letzten Orang-Utans ein bisschen mehr”, erklärte die Waldexpertin der Umweltschutzorganisation, Corinna Hölzel.

Laut Greenpeace kauft Nestlé Rohstoffe von dem umstrittenen indonesischen Hersteller Sinar Mas. Dieser Lieferant verletze internationale Standards und indonesisches Recht, er sei an Landkonflikten beteiligt und rode wertvolle Regenwälder in Orang-Utan-Gebieten. Allein Nestlé, der größte Nahrungsmittel- und Getränkehersteller der Welt, habe seinen Bedarf an Palmöl in den letzten drei Jahren auf 320.000 Tonnen verdoppelt.
Als Reaktion auf die illegalen Machenschaften von Sinar Mas haben die Firmen Unilever und Kraft laut Greenpeace bereits ihre Verträge mit den Indonesiern gekündigt. “Während andere Firmen handeln, weigert sich Nestlé, seine Verantwortung wahrzunehmen und seine Geschäfte mit dem größten Urwald- und Klimakiller Indonesiens zu stoppen”, erklärte Hölzel.

Neben Nestlé gibt es laut Greenpeace noch weitere schwarze Schafe: Auch in Keksen von Bahlsen, Maggi-Produkten, Kosmetik von Schwarzkopf oder Waschmitteln von Henkel könne Palmöl aus Urwaldzerstörung enthalten sein. [...]

Quelle: DNews.de


20
Nov 09

Microsoft muß den Verkauf bestimmter Windows-Versionen stoppen

Auf Microsoft, denke ich mal, wird es immer enger.Erst letzens habe ich erst in der FTD eine Analyse gelesen, wonach Microsoft, den Pokal als wertvollstes “Dcom” Unternehmen, allerspätestens in zwei Jahren an den Erzrivalen Apple abtreten darf bzw. wenn der Palm, welchen Apple auf den Markt bringen möchte, ähnlich erfolgreich wird wie der I-Pod oder das I-Phone, schon wesentlich früher.

Wer hätte das gedacht. Umso unerfreulicher die Nachricht aus China, wonach Microsoft, aufgrund eines Urheberrechtsstreits, den
Verkauf bestimmter Windows-Versionen stoppen muss. Ein Gericht der Volksrepublik sah es als erwiesen an, dass Microsoft in chinesischen Ausgaben seines Betriebssystems, widerrechtlich Schriftarten der Technologiefirma Zhongyi Electronic benutzt.

Weiterhin heißt es in der Urteilsbegründung, dass Zhongyi dem Softwareriesen zwar die Nutzung seines Designs für Windows 95 erlaubt hatte, jedoch nicht für die chinesischen Versionen von Windows 98, 2000, 2003 und Windows XP.

Finde ich schon ulkig, dass ausgerechnet das Land, was am meisten kopiert, auf das Urheberrecht pocht. Man möge ja fast der Vermutung anheim fallen zu sagen, dass sich alles in den letzen fünf Jahren gegen den Softwareriesen verschworen habe.

Aber da würde ich dann doch etwas vorsichtig sein, denn wie sagt man so schön, totgesagte leben länger.


12
Nov 09

40 sehr lustige Werbungs

Da sind wirklich ein paar saukomische Sachen dabei, einfach mal durchscrollen :-) Gefunden habe ich das Ganze übrigens hier (durch einen Tweet von hier), die haben sich die Mühe gemacht, diese 40 lustigen Werbungs zusammen zu suchen. Die Bilder sind mit ihren originalen Quellen verlinkt.

1. Kayaking Jumbo Peanut: Choking

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2. Ambulance – Listermint Mouthwash

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