Musique


24
Aug 10

Mister Shane MacGowan

Hiermit möchte ich einen der großartigstens Vertreter des zahnlosen irischen Punk-Folk erwähnen, Mister Shane MacGowan. Großartig natürlich, wie er “berühmt” geworden ist: Erstmals stand MacGowan in der Öffentlichkeit, als Jane Modette 1976 bei einem Konzert der englischen Punkband The Clash sein Ohr verletzte. Eine Fotografie des blutüberströmten MacGowan kam mit der Überschrift “Cannibalism at Clash Gig” (“Kannibalismus bei Clash-Auftritt”) in die Medien. Bald darauf gründete MacGowan seine eigene Punkrockband, The Nipple Erectors, später umbenannt in “The Nips”.
Brillant natürlich auch seine Freunde, die für mich große Großartigkeiten ihres eigenen Schaffens darstellen: Er trat häufig mit Pete Doherty auf. Weitere bekannte Freunde sind Johnny Depp, der im Video für “That Woman’s Got Me Drinking” mitspielte, und der mittlerweile verstorbene Clash-Sänger Joe Strummer, der MacGowan als “einen der besten Autoren des Jahrhunderts” bezeichnete. Strummer trat gelegentlich mit MacGowan and The Pogues auf (und war kurzzeitig MacGowans Nachfolger als Leadsänger nach dessen Rauswurf).

Legendär auch sein Drogen und Alkoholkonsum, der in folgenden Sätzen dargestellt wird: MacGowan ist bekannt für seinen Drogenkonsum. Sinéad O’Connor zeigte ihn einmal bei der Londoner Polizei wegen Drogenbesitzes an – in einem Versuch, wie sie sagte, ihn vom weiteren Heroinkonsum abzubringen. Nach seiner ersten Wut äußerte sich MacGowan dankbar dafür. Er behauptet, dieser Zwischenfall hätte ihn tatsächlich vom Heroin fortgebracht.

Shane MacGowan nach einem Konzert
MacGowan behauptet weiterhin, er sei von einer Tante zu Alkohol und Zigaretten gebracht worden, unter der Bedingung, er würde nie den Teufel verehren. In einem Interview mit dem Daily Mirror anlässlich seines 50. Geburtstags sagte er, dass er schon mit vier Jahren zu trinken begonnen habe. Whiskey habe er erstmals mit zehn Jahren probiert, von da an sei er ein Gewohnheitstrinker gewesen.

Robyn Hitchcock sagte im Februar 2006 in einer BBC-Fernsehsendung: “Ich war einmal im Hope and Anchor” – einem Londoner Pub, in dem viele Folkpunkbands auftraten. “Die Pogues waren auf der Bühne, der Pub war voll, aber sie hatten noch nicht angefangen. Dann wankte diese Gestalt zur Tür hinein. Ich dachte: Ihr wollt doch diesen Kerl nicht reinlassen? Dann betrat er die Bühne. Es war Shane MacGowan.

The Pogues - Fairytale of New York
Sein Alkoholkonsum hat körperliche Schäden hinterlassen. MacGowan ist berüchtigt für seine betrunkenen Auftritte. Am 7. September 2002 erbrach sich MacGowan bei einem Konzert im Olympia Theatre in Dublin über die Fans in der ersten Reihe. Sinéad O’Connor verteidigte MacGowan mit der Erklärung, er sei ein “Engel nahe an seinem Ende, der Hilfe braucht. Er kann längst nicht mehr zu trinken aufhören, seine Krankheit ist nicht mehr heilbar, und so weit ich das beurteilen kann, ist sein Ende nahe.”

MT von Surfkraft hat via Kommentar zwei Links beigesteuert:

- Zum einen einen Kurzbericht von einem Konzert in Münster
- Zum anderen zwei Videos von selbigem Konzert


25
Jul 10

Wie das Leben ist

Ich habe von dieser Geschichte erst durch eine der klassischsten aller Medien erfahren, der Tagesschau :-) Und ich finde es ein interessantes Experiment, welches die beiden Filmemacher da angehen. Es soll, wenn es mal fertig ist, ähnlich einer Zeitkapsel das Leben auf der Erde wie es am 24.07.2010 war, zeigen.

[...] “Gestern begann ‘Das Leben in einem Tag”, der Tag, auf den Du gewartet hast”, ist sich Regisseur Kevin Macdonald sicher. Wie angekündigt, sollen Menschen auf der ganzen Welt am 24. Juli Ausschnitte aus ihrem Leben festhalten und über das Internet einreichen. Für das Projekt “Life in a Day ” sollen dabei auch die Fragen “Was liebst Du? Was fürchtest Du? Was bringt Dich zum Lachen? Was hast Du in Deinen Taschen?” mit beantwortet werden. Macdonald als Regisseur und Ridley Scott als Produzent wollen daraus dann einen Film erstellen, der das Leben auf der Erde am 24. Juli dokumentiert. Unterstützt wird das Vorhaben von Googles Video-Portal Youtube mit einem eigenen Channel , über den auch die Videos hochgeladen werden. [...] Heise.de


16
Jul 10

Cucuma – Festival 2010

Für Freunde von atonaler elektronischen Musik ist mir ein Vergnügen dieses kleine Festival vorzustellen. Cucuma ist ein kleines aber feines OpenAir, welches alljährlich vom 20.08 – 22.08 auf den Festivalgelände in Berlach (Sundhausen/Gotha) stattfindet und sich mittlerweile fest im Festivalkalender etabliert hat. Geboten wird hierbei Musik aus diversen Genres. Vom Electro & Electronica, House, Techno über Jazz bis hin zu Indie Rock, Punk, Rock, Funk ist alles dabei.

Lineup:(vorläufig)

Dude26 & Phaeb, Dwig, Hortkindermafia, Klinke auf Chinch, Projekt Willi Wonka, Tabooze

Preise:
Tageskarte 10,-
Wochenendkarte 18,-

Anfahrt:

Auto: A4 Abfahrt Gotha-Boxberg, Richtung Gotha, in Sundhausen auf Schilder achten!

Bahn: bis Gotha Hauptbahnhof, Ausgang Zentrum, in Straßenbahn Richtung Krankenhaus, Haltestelle Sundhausen aussteigen, Inselbergstraße Richtung A4 laufen, auf Schilder achten

Kontakt:
Cucuma e.V.
Rombergstrasse 8
99867 Gotha

Wenn ich ehrlich bin, gab es auch noch einen anderen Grund, warum ich das Festival vorstellen wollte. Schaut Euch das Video an und Ihre bekommt ine Vorstellung warum. Nur soviel, ich bin ebenfalls in Gotha aufgewachsen und kann das Erwähnte aus dem Video nur unterschreiben. Übrigens, eine interessante Tatsache aus dem Film ist, dass die Bratwurst aus Gotha stammen soll. Bei der aufgeführten Begründung konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen und war mir auch so als Gebürtiger nicht bekannt. Witzig und einfallsreich fand ich auch die Aktion mit dem Sofa. Besser lässt sich Marketing für junge Kulturliebhaber nicht durchführen.


29
Mai 10

Irgendwie bin ich wieder auf nem Trip!

Ich habe gestern Nacht noch der Plattensammlung von einem Kumpel dieses hammerharte Stück aus dem Milleniumjahr gefunden und muss dass, auch wenn meine Zeit knapp ist noch schnell bloggen, sonst bekomme ich noch ein schlechtes Gewissen.  Da ich wieder mal auf nen Trip bin, hier die 10 kleinen Bassdrumms´


14
Mai 10

Living like not drunken people, that would be nice.

Ausgebrannt bin ich, wohl. Nach solch kruder Feierei ist das immer recht leicht. Aber doch anstrengend, gerade jetzt, ca. 18 Studen später. Der heutige Tag schlängelte sich zwischen leichten Kopfschmerzen und der Unfähigkeit, größere Weiten zurück zu legen, den Regenwolken entsprechend durch graue Schleier. Sozusagen. Um nicht im Pathos zu Enden. Deshalb gibts nun -zwar nicht passend, aber leicht hörbar- noch die grandiosen Pulp mit den Common People. Das muss sein. Und das erkennt wohl jeder, wenn er es hört. Ende.

Pulp - Common People


10
Mai 10

Nix los, wohl.

Nix neues hier (ich erwarte ja diesen elenden Jailbreak für das Baseband 05.12.01, so er denn endlich mal kommt), aber dort!


6
Apr 10

Pink Floyd

Auf ZurueckZumBeton.com gibts gerade lesenswertes :-) Pink Floyd Tennis über die Bandgeschichte.

[...] Passend zum verwehten Gefühl dieser Feiertage fand sich heute eine Schallplatte Wish You Were Here von Pink Floyd bei mir ein. Diese musiziert nun episch drehend auf dem Plattenteller und überfließt die WG. Denn Montage sind wohl wie Sonntage, dieser Tage. [...] Read the whole Story


1
Apr 10

Mein Musikblog ZurueckZumBeton.com

Guten Tag,

Ich habe mir nun ein Musik-Blog geschaffen. Dies geschah aus zwei Gründen, zum einen weil ich sehr gern über Musik schreibe, und zum anderen, weil die Artikel auf http://thafaker.de einfach untergehen und im Chaos der hier vorherrschenden Vielseitigkeit -meiner bescheidenen Meinung nach- nicht genug gewürdigt werden :-)

Ich habe also die Kategorie Musik ausgegliedert und dort, auf http://zurueckzumbeton.com wieder veröffentlicht. Ich werde natürlich auch weiter über Musik schreiben und jene Seiten alsbald mit sehr vielen neuen Beiträgen füttern, denn dafür ist das neue Weblog ja nun da.

Viel Spaß, Jan