Well... Ghost 2.0 ist da. Warum ist das so besonders? Nun... weil die Leute von Ghost schon ziemlich lange an einem neuen Editor feilen, genannt Koenig, der das Schreiben noch mal revolutionieren soll.

Ghost 2.0 Editor mit zusätzlichen Elementen.

Das sieht ziemlich toll aus, finden Sie nicht auch? Das Besondere an Ghost war für mich seine Einfachheit. Das begann mit der Nutzung von sqllite als Datenbank und hörte bei einem extrem gut zu nutzenden, sehr einfachen Markdown-Editor auf. Ganz im Gegensatz zu Wordpress. Ob ich nun sehr zufrieden mit der neuen Entwicklung bin, dies muss sich im laufenden Betrieb zeigen. Denn wir haben mittlerweile MySQL als Datenbank und einen sehr mchtigen Editor zum Schreinen. Ich verstehe all die Argumente, muss mir meine Meinung aber wie schon gesagt noch bilden.

Es folgt ein Video, welches den neuen Editor in Action zeigt.

Der neue WYSIWYG-Editor basiert auf dem quelloffenen Mobiledoc-Kit.  Das basiert auf einem JSON-basierten Dokumentenspeicherformat und kann Inhalte in Formaten wie HTML, RSS, AMP oder News-ML ausgeben. Mittelfristig sollen Ghost-Nutzer auch eigene Karten entwickeln und so  den Funktionsumfang des Editors jederzeit erweitern können.

Natürlich bietet Ghost 2.0 noch sehr viel mehr, unter der Haube (multi-language support, custom homepages, dynamic routes, custom structures and much more), als nur den neuen Editor. Aber der ist augenscheinlich am sichtbarsten - und sollte die meiste Freude bereiten.


[UPDATE] Mittlerweile habe ich erkannt, dass es mit Koenig nicht möglich ist, einfach so Fußnoten zu setzen. Oder ich bin noch nicht hinter die Funktionsweise gekommen. Koenig selbst bieter das Feature gar nicht an, aber Markdown oder besser gesagt, der Markdown-Editor von Ghost konnte es. Und der ist ja jetzt auch nch explizit Teil von Koenig. Hinter dem zu fußnotenden Wort wurde einfach ein Verweis [^1] gesetzt und am Ende des Textes darauf verwiesen. Das ging so:

[^1]: Hier steht meine ausführliche Fußnote.

Wenn ich diesen Text veröffentlich habe, wurde das gerendert und ich hatte eine Fußnote im Text. Wenn ich das jetzt versuche, dann rendert er die Fußnote in den Teil des Textes, indem ich einen Markdown-Bereich im neuen Koenig-Editor eingefügt habe. Setze ich am Ende noch mal einen Bereich diesbezüglich ein, erkennt er es nicht als Fußnote.


Übrigens: Meine Anleitung zum Update von Ghost auf Uberspace, gilt auch für Ghost 1.X auf Ghost 2.0; im Selbsttest mit dieser Website hat das funktioniert.

How To: Ghost 1.X auf Ghost 2.0 auf dem Uberspace aktualisieren