Apple am Arbeitsplatz?

An Apple a day keeps the doctor away. Aber genug der alten Weisheiten und wenden wir uns wieder der modernen Welt zu. Und in der modernen Welt sehen wir uns einer Flut an technischen Möglichkeiten gegenüber. Nicht nur als Privatperson (welches Telefon? welcher Internet Anbieter?), sondern auch viele Firmen müssen oft wichtige und kosteneffiziente Tech-Entscheidungen treffen. Eine der Größten dürfte hier die Frage des Betriebssystems sein: Windows oder iOS?

In der linken Ecke: der Schwiegermutterliebling Windows

Für die meisten konventionellen Firmen steht die Antwort wie aus der Pistole geschossen fest: Windows natürlich! Das ist die Lösung, die wir implementiert haben, damit kennt sich die IT aus, die Mitarbeiter auch einigermaßen und Windows ist Tradition in der Firma. So oder so ähnlich kann das klingen. Wer lieber mit Windows arbeitet, der soll das gerne tun. Vor allem mit dem neuen Windows 10 Betriebssystem werden viele Neuerungen (sprich Verbesserungen?) erwartet. Wenn ich mich in meinem Büro umsehe, dann haben vielleicht zwei Kollegen ein MacBook und der Rest tippt fröhlich auf Windows Desktop Computern oder Laptops – denn Microsoft kann zurzeit die meisten User für sich beanspruchen. Zumindest momentan ist Apple auf Arbeit eine Seltenheit. Doch es spricht auch viel für den innovativen Konzern.

In der rechten Ecke: der Trendsetter Apple

Doch Apple User sind nicht umsonst so zufrieden und kaufen brav iPhone um iPhone. Jede Generation von iPhones an sich setzt neue Standards (wenn manchmal auch klein, aber immer fein) und Apple ist eben ein Update-affines Unternehmen. Innovation und konstante Entwicklung stehen hier im Vordergrund. Diese Werte werden von vielen anderen Firmen auch geteilt. Zwar haben nicht alle Macs oder iPhones, aber jene, die zu Hause einen Mac benutzen kennen sich mit diesem gut aus und es ist schwer zwischen Betriebssystemen hin und her zu wechseln. Daher sind wir der Überzeugung, dass Unternehmen die Wahl des Betriebssystems freistellen sollten. Doch das geht natürlich nicht in jedem Fall (die Planung! die Logistik! die Kosten!).

Eine Frau mit einem Apfel, grün

Hauptsache eins: mobil bleiben

Doch mit der Wahl des Betriebssystem ist die Qual noch nicht vorbei: Desktop oder Laptop kann einen auch oft grübeln lassen. Wenn der Arbeitgeber dies freistellt, natürlich. Wohingegen manche den festen Arbeitsplatz bevorzugen, sind moderne Unternehmen oft darauf bedacht ihren Mitarbeitern so viel Flexibilität zu ermöglichen, wie es nur geht. Und dafür sind mobile Lösungen wie Smartphones, Tablets oder eben auch Laptops perfekt geeignet.

Mit mobilen Geräten können Angestellte von überall arbeiten – unterwegs, in der Firma, zu Hause. Diese neue Flexibilität soll die Produktivität fördern. IT Anbieter wie Dell bieten zum Beispiel unterstützende Programme an. BYOD (Bring Your Own Device) bezieht sich darauf, dass Mitarbeiter dieselben Geräte für Privates und Arbeit nutzen – also Ihr eigenes Device mitbringen oder mitnehmen. Für viele wäre diese Möglichkeit sicherlich attraktiv – kein Umstellen von Windows auf Apple mehr und umgekehrt, keine zwei Handys, sondern alles in einem einzigen Gerät.

Erlaubt ist was gefällt

Apple am Arbeitsplatz? Liebend gerne. Doch kommt es oftmals auf den Arbeitgeber und dessen Planung und Offenheit an. In vielen Unternehmen halten aber neue Praktiken Einzug, wie zum Beispiel BYOD, was Mitarbeitern erlaubt ihr geliebtes neuestes iPhone auch auf Arbeit ständig zu verwenden. Doch eben diese nahtlose Verbindung und daraus resultierende Mobilität soll die Produktivität steigern. Aber egal wie, am Ende kommt es darauf an, mit welchen System, man am besten zurechtkommt und ob der Chef etwas dagegen hat.

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