Wir kaufen uns ein Macbook 12 - early 2016

Tja nun ist es passiert. Letztes Jahr hab ich noch über das 12 Zoll Macbook geschmunzelt, nun hab ich eines in der 2016er Variante. Gut, ganz uninteressant fand ich es ja nie, aber aufgrund der doch recht schwachen CPU, der wenigen Anschlüsse und dem hohen Preis war ich dann doch eher skeptisch.

Wie kam ich nun also letztendlich dazu, mir doch so ein Gerät zuzulegen? Ich wollte einfach neben meinem 15 Zoll Mid-2012 Macbook Pro ein leichtes portables Gerät haben, was man mal eben ohne Umstände in der Tasche verstauen kann.

Bevor ich über ein zweites Apple Gerät nachdachte, wagte ich ein Experiment mit einem wesentlich günstigeren Surface 3 mit 2GB RAM und 64 GB Speicher, einfach auch, um mal zu sehen, was mir Windows 10 so zu bieten hat. Leider gab es hier und dort aber einige nervige Dinge, als dass das Gerät am Ende Spaß machen würde. So ist der Tabletmodus aufgrund fehlender Apps eher schmückendes Beiwerk und auch das WLAN zickte hier und dort mal rum. Windows 10 ist leider ebenfalls noch recht bugbehaftet. So verkaufte ich das Tablet und entschloss mich für eine flache Flunder von Apple. Eigentlich sollte es ja erst ein Macbook Air 13 Zoll sein, aber nach dem Lesen einiger Tests und betrachten von Reviews des 2016er Macbook machte mich das Gerät schlussendlich trotz des Preises doch recht neugierig.

Bei den Pros und Contras fließen neben Fakten auch persönliche Meinungen und Ansichten ein. Hier ist jedem seine eigene Sichtweise überlassen.

Die Haupt-Negativpunkte hatte ich ja oben bereits beschrieben:

  • Der Prozessor ist nicht der schnellste Vertreter seiner Zunft (reicht jedoch für normale Alltagsaufgaben völlig aus). Die 2016er Version ist von Prozessor und Grafikleistung her schneller als das 2015er Modell.
  • Nur ein USB Type C Anschluss vorhanden, der auch noch zum Laden verwendet werden muss. Somit auch kein Magsafe-Anschluss mehr vorhanden.
  • Der Preis (in diesem Fall 1299€ für das 1.1 GHz Space-Grey Modell mit 256 GB SSD und 8 GB RAM).

Demgegenüber bietet das Book jedoch auch viele positive Merkmale:

  • Das Retina Display ist ein Traum zur mageren Auflösung des Macbook Air.
  • Die SSD ist extrem schnell.
  • Das Gerät ist wirklich sehr dünn und portabel
  • Mit dem flachen Keyboard kam ich ebenfalls sofort sehr gut zurecht (an dieser scheiden sich jedoch die Geister, viele müssen sich erst umgewöhnen und sehen sie eher als Fluch statt als Segen). Der Text hier wurde mit dem Macbook verfasst.
  • Das Force-Touch Trackpad ist apple-typisch ausreichend groß und genau. Der durch die Vibration simulierte Klick ist täuschend echt.
  • Der Lautsprecher ist schlichtweg der Wahnsinn. Man fragt sich, wie Apple es geschafft hat, so einen Klang und eine Lautstärke aus dem Gerät zu kitzeln, obwohl es so flach ist.
  • Der Akku kommt ungefähr auf 8-9 Stunden, Officebetrieb.
  • Kein störender Lüfter
  • 4k-Videoschnitt ist jetzt nicht meins, aber es geht tatsächlich: siehe hier

Bis jetzt bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden, da es für mein Anwendungsszenario (Office, Surfen, Medienkonsum) völlig ausreichend ist. Das Betriebssystem, wie auch die Anwendungen verhalten sich sehr schnell und ohne wirkliche Ruckler. Lediglich am einzelnen USB Type C Port störte ich mich bereits. Hier muss eben leider ein Adapter her, doch damit kann ich leben.

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