Das sind die neuen Dinge von Mega - Kim Schmitz reloaded

megaHerr Teraplauze macht ernst. Ständig medienpräsent nach seiner Verhaftung und all dem Brimborium um seinen verbotenen Dienst Megaupload hatte er sich ja nicht gerade bescheiden über sein neues Projekt geäußert - und das scheint auch noch zu stimmen. Wir hier bei thafaker.de sind seit jeher skeptisch Herrn Kim Schmitz gegenüber, nicht, weil er dumm ist, sondern einfach weil er sich in seinem Leben oft über ethische Grundsätze hinweg setzte und andere zu seinem Vorteil ausnutzte.

Allerdings wird sein Dienst Mega, wenn er hält was er verspricht, der todesbörner schlechthin, soviel sei verraten.

In rund sechs Stunden soll Mega, der neue Sharehoster von Kim Dotcom, in Neuseeland online gehen. Die US-Onlinemagazine GizmodoArstechnica und The Next Web haben erste Testzugänge für Mega erhalten. Gizmodo kommt zu dem Ergebnis: "Dieser Dienst könnte das Urheberrecht für immer demontieren".

Alle Files werden vor dem Upload schon verschlüsselt, und zwar nicht irgendwie, sondern gar ganz fett mit 2048 bittigem RSA. Der Schlüssel wird bei der Erstellung eines Nutzerkontos als Erstes generiert. Google Chrome verspricht zur Zeit den schnellsten Upload, andere Browser werden mit der Zeit nach und nach optimiert, funktionieren jetzt aber auch schon.

Das hört sich im Gegensatz zu renommierten Cloud-Diensten wie Dropbox schier unglaublich an und deplatziert diese auf die hinteren Plätze:

  • Wer Mega kostenlos nutzen will, bekommt 50 GByte Speicherplatz.
  • In der Pro-I-Version für 10 Euro im Monat bietet Mega 500 GByte-Speicherplatz und ein Transfervolumen von 1 TByte.
  • Die Pro II-Mitgliedschaft kostet 20 Euro im Monat und verspricht 2 TByte Speicher und 4-TByte-Transfervolumen.
  • Wer eine Pro-III-Mitgliedschaft wählt, erhält 4-TByte-Speicherplatz und 8 TByte Transfervolumen.

Wenn der Dienst performant ist und einfach hält was er verspricht, wird es das größte Ding seit Einführung der Kulturflatrate - ach halt Moment, die gibts ja noch gar nicht.

(via)

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