Kim Schmitz again

Haha. Kim Dickgesicht Schmitz, allen bekannt als arme Teraplauze die durch ein "Versehen" und sehr ruppige Handhabe der Exekutive in die Schlagzeilen geriet, hat die beknackteste Aussage getroffen, die ich seit langem gehört habe:

Er braucht nämlich eine höhere Datenrate für seinen Filesharing-Dienst Me.ga und will darum ein zweites Tiefseekabel für Neuseeland bauen. Bei der Finanzierung soll eine Klage gegen die US-Filmindustrie helfen.

BRUHAHAHAHAHAHA! Meint er das ernst? Ich kann es kaum glauben. Das schlimme ist nur: er fällt immer wieder auf seinen Bauch und hat innerhalb kürzester Zeit großen Erfolg. Ich muss zugeben, ich bin neidisch auf ihn. Zwar nicht darauf, wie er mit Menschen seit den 90er Jahren, mit Prinzipien und Loyalität umgeht, aber wohl, wie er immer so schnell wieder Erfolg haben kann.

Wir erinnern uns: noch vor gar nicht all zu langer Zeit wurde Kim durch ein Sonderiensatzkommando aus dem Panikroom seiner Villa in Neusland mit Schneidbrennern heraus geholt, weil er gegen Urheberrechte im großen Stil verstoßen haben soll. Und dann kam er wieder frei, und dann bekam er sein gesamten Vermögen wieder. Und dann läuft nun sein neuer Dienst. Es ist unglaublich.

In diesem Fall gab es tatsächlich schon früher den Plan eines Pacific Firbe Cables, der aber aufgrund von Problemen mit der Finanzierung nicht weiter verfolgt werden konnte, die Betreiberfirma stellte das Projekt Ende 2012 ein. Eben jenes Projekt plant Schmitz nun wieder aufnehmen zu wollen: Computerworld Neuseeland sagte Plauze, sein neues Unternehmen benötige für künftige Kunden ein weiteres Seekabel zusätzlich zum vorhandenen Southern Cross Cable.

Der Bau eines zweiten Tiefseekabels für den Inselstaat im südlichen Pazifik würde 400 Millionen Neuseeland-Dollar (330 Millionen US-Dollar) kosten und von dem neuen Unternehmen Dotcoms, Me.ga, mitfinanziert werden. Auch ein Rechenzentrum solle dabei in Neuseeland entstehen.

Sein Vorschlag wird in Neuseeland sehr ernst genommen. Paul Brislen von der Telecommunications Users Association of New Zealand erklärte, der Plan wäre ein großer Fortschritt für das Land. "Wenn das jemand schafft, dann ist das Kim Dotcom", sagte Brislen. Die Google-Konzernführung habe Interesse, in Neuseeland aktiv zu werden. Er habe aber große Zweifel, ob die USA mit Dotcom zusammenarbeiten würden, sagte er später.

Das klingt alles sehr nach einem Aprilscherz, oder? Aber es ist nicht April und einem Kim Schmitz wird nicht das erste Mal große Kompetenz zugetraut und vor allem auch Vertrauen geschenkt. Vielleicht wiederholt sich Geschichte hierbei ja auch nicht.

(via)

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