Google Drive

Die Gerüchte um Googles hauseigenen Cloud-Speicherdienst sind schon recht alt, bereits im Jahr 2010 wollten Insider immer wieder von diesem Projekt erfahren haben und nun: ist es endlich soweit, Google Drive ist offiziell gestartet. Google selbst schreibt "...really" in seinem Blog. Nachdem Google bereit den freien Speicherplatz bei Google Docs von 1 GB auf 5 GB erhöht hat, war klar, dass der Rollout nun beginnt und Google den neuen Dienst solide in das eigene Ökosystem integriert hat.

Rein von den Funktionen her unterscheidet er sich kaum von bisher bekannten Lösungen wie Dropbox oder Microsoft SkyDrive. In erster Linie kann man Daten auf Google-Servern ablagern und diese geräteübergreifend durch Software für Computer und Apps für Smartphones teilen. Da die Technik für solche Dinge bereits bei Google Docs eingesetzt wurde, musste Google hier das Rad nicht neu erfinden. Kurz kann man sagen, aus Google Docs wird Drive.

Google Docs ist direkt in Google Drive integriert, die Freigabe und das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten kann also nahtlos erfolgen. Es gibt auch Software für Google Drive, zum einen Programme für den Mac oder den PC (Linux fehlt noch), aber auch eine App für Android, welche vorher als Google Docs im Play Store verfügbar war. Auch eine iOS-App wird es geben, diese soll allerdings erst “in den nächsten Wochen” veröffentlicht werden - wir alle wissen, Android ist von Google, wohingegen iOS dem Konkurrenten Apple gehört.

Google überträgt alle Daten verschlüsselt und garantiert eine Verfügbarkeit von 99.9 Prozent. Die 5 GB die jedem Nutzer von Haus aus für Google Drive zur Verfügung stehen, lassen sich optional gegen Bezahlung erweitern. Hier werden für 25 GB extra 2,49 US-Dollar, für 100 GB 4,99 US-Dollar und für ein Terabyte 49,99 US-Dollar pro Monat fällig. Maximal sind 16 Terabyte für 799,99 US-Dollar pro Monat buchbar, wobei Dateien aus den Google Docs bzw. normale Dokumente generell nicht in diesen Speicher mitgezählt werden.

Ein kostenloses Upgrade-System (z.B. durch das Gewinnen neuer Nutzer) wie es bei Dropbox oder Minus existiert, ist für Drive nicht geplant oder zumindest nicht bekannt.

(via)

Kommentare angetrieben durch Disqus

So viele Abonenten dieser Website können nicht irren:


Dinge und Sachen im Fuss

XStat.de