Verkauf von iPhone und iPad verboten - Apples Niederlage vor Gericht [UPDATE]

Oha, das ist ja jetzt einmal eine Ansage des Landgerichts in Mannheim. Über die Patent-Streitigkeiten von Apple gegen Samsung berichteten wir hier ja immer wieder, in Sachen Verkaufsverbot hat es bislang immer nur einen Gewinner gegeben: Apple setzte sich gegen Samsung durch, hier in Deutschland dürfen bekanntlich einige Galaxy Tabs von Samsung weder beworben, noch verkauft werden. Und nun? Heute gab es mal für Apple eine deftige Niederlage. Apple hat mit sofortiger Wirkung alle seine älteren iPhone-Modelle 3G, 3GS und 4 nebst UMTS-Modellen des iPads aus dem eigenen Store unter Apple.de entfernt. Grund dafür ist die Klage seitens Motorola, die seit Dezember im Gespräch ist. Apple sollte mit eingesetzten Techniken Motorolas Mobilfunkpatente verletzt haben.

Nicht betroffen ist das iPhone 4S, da Apple, im Gegensatz zu den älteren Modellen und beim iPad, hier auf einen Chipsatz der Firma Qualcomm setzt. Wohlgemerkt: hier geht es um die Technik, während Apples Klagen sich in den meisten Fällen immer um Geschmacksmuster drehten. Apples Geräte dürfen, wie auch die Galaxy Tabs, nicht mehr vom Hersteller verkauft werden. Wohl aber dürfen Händler dieses.  Zitat eines Apple-Sprechers:

“Auch wenn einige iPad- und iPhone-Modelle derzeit nicht in unserem Online-Store in Deutschland verfügbar sind, dürften Kunden kein Problem haben, diese Geräte in unseren Stores oder bei autorisierten Händlern zu finden.”

Apple kündigte allerdings bereits an, gegen das Urteil des Landgerichts vorzugehen. Wir halten euch auf dem Laufenden! (viaviavia, via, via, via)

[UPDATE] Nach nur wenigen Stunden waren alle Geräte in gewohnter Weise wieder im Online-Store erhältlich. Wie kommt das zu Stande?


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