Nützlicher Jailbreak-Tweak weist auf Adressbuchzugriff hin

Und wieder ein mal zeigt sich, wie vorausschauend und sinnvoll der Jailbreak sein kann. Diesmal geht es um einen kleinen Tweak der den Nutzer davor warnt, wenn eine Software heimlich auf das Adressbuch des iPhones zugreift und die Daten (eventuell) heimlich klaut. So geschehen und aufgeflogen erst vor ein paar Tagen bei der App Path die genau dies tat und die Adressbcher der User auf den eigenen Servern speicherte.

[...] ContactPrivacy ist eine kostenlose iOS-Modifikation von Ryan Petrich, die auf den Adressbuchzugriff von Apps hinweist. Dem Nutzer bleibt dann die Möglichkeit, die Adresseinsicht zu gestatten oder zu untersagen. Der Entwickler weist darauf hin, dass nicht jede App eine derartige Zugriffsverweigerung problemlos wegsteckt – möglicherweise funktionieren bestimmte Dienste nicht mehr oder die App stürzt ab.

Der Tweak kommt Apple zuvor: Der iPhone-Hersteller vertraut bislang der Ehrlichkeit der Entwickler und gibt dem iOS-Nutzer keinerlei Kontrolle über den Adressbuchzugriff durch Apps – ob die erneute Diskussion um den versteckten Adressenupload durch Path dies in näherer Zukunft ändert, bleibt unklar. ContactPrivacy setzt einen Jailbreak voraus und ist über Cydia erhältlich, nachdem in den dortigen Quellen Petrichs Repo ergänzt wurde. [Mac&I]


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