Auf den Spuren der Nomaden

Soeben habe ich vier Stunden am Stück eine großartige Dokumentation auf Phoenix gesehen. "Auf den Spuren der Nomaden", 4 Teile, ein Australier der mit 26 los gezogen ist, um wie Dschingis-Kahn rein mit Pferd (und auch Kamel zwischendrin) durch die Mongolei bis nach Ungarn zu gelangen. Am Ende ist er 29. Sehr empfehlenswert wie er lebt und was er alles erlebt - und vor allem auch, was er für Leute kennen lernt.

Tim Cope zu Pferd am "Blauen See" (Quelle: ZDF/arte)

Auf den Spuren des mongolischen Führers Dschingis Khan: Der australische Filmemacher Tim Cope beginnt seine Reise in der Heimat des legendären Herrschers in Karakorum. Für Cope, der zu Beginn seines Abenteuers noch nicht einmal reiten kann, wird die Reise so zu einem täglichen Überlebenskampf. Die ehemalige altmongolische Hauptstadt am Fuße des Changai-Gebirges ist heute eine Ruinenstätte. Die extremen Bedingungen der Natur und die endlose Steppe haben ebenso zähe wie findige Krieger hervorgebracht. Seit alters her wurde dort mit Pferden gehandelt und die Zeit in Jahreszeiten gemessen. Die Stadt gilt als Ausgangspunkt der Feldzüge der mongolischen Krieger durch Asien bis nach Europa. Getrieben von dem Traum, das Leben und die Kultur der Nomaden kennen zu lernen, begibt sich der australische Abenteurer und Filmemacher Tim Cope auf einen einsamen und gefährlichen Weg, begleitet von dem Rat eines Mongolen: „Um den Wolf zu verstehen, richte deinen Blick auf den Kopf des Wolfes und schaue durch seine Augen.“