Datenschmutz galore

Da frage ich mich doch, was das mit Datensicherheit und der Unverletzbarkeit von persönlichen Daten zu tun hat, wenn ein Staat, hier die Exekutive, einfach mal bei nem Hoster vorbei rennt und "den falschen" Server mitnimmt, ihn später wieder zurück bingt und man nicht mal fest stellen kann, welche Daten in welcher Form eventuell kopiert worden sein könnten.

[...] Der populäre Textspeicherdienst Instapaper wurde kurzzeitig einen seiner Server los, weil die US-Bundespolizei die Maschine im Rahmen der Beschlagnahme bei einem anderen Kunden des gleichen Hosting-Unternehmens offenbar einfach mitnahm. Firmengründer Marc Arment meldet mittlerweile, dass die Maschine wieder unter seiner Kontrolle sei; es lasse sich nicht feststellen, ob Daten kopiert wurden. Auf dem Rechner befanden sich unter anderem die Accountnamen der Instapaper-Nutzer und ihre gespeicherten Dokumente. [Heise]

Pfui vom Staat in Ausübung seiner Macht und Pfiu von Instapaper, die Daten nicht zu verschlüsseln, gerade auch bei Account-Daten. Wieso gibt es nicht eine Pflicht zur Verschlüsselung? Richtig, weil dann eben kein Staat mehr dran kommen würde. Nicht umsonst wird so häufig gemunkelt, es seien mit Absicht Sicherheitslücken und Löcher in Systeme und Datenschutzsoftware eingebaut, damit der Große Bruder heimlich zugreifen kann, wenn Verdacht besteht.

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