Das iPhone 4 hat mit iOS 4.3 (ist bei uns noch nicht verfügbar, aktuell nur in den USA beim CDMA iPhone) ja nun diese Personal Hotspot Funktion (mit dieser einer Funktion ist es möglich, die UMTS-Verbindung des iPhones auch mit anderen Geräten zu teilen) erhalten und mittlerweile sind auch Preise für die Nutzung dieser Funktion bei Verizon in den USA bekannt.

Es muss eine extra Option gebucht werden welche 20 Dollar pro Monat kostet und 2 GB Traffic beinhaltet. Das ist doch eine absolute Frechheit, oder? Wie schnell sind denn bitte 2 GB verbraten, wenn man mit einem Computer ernsthaft seinen normalen Surfgewohnheiten nach geht? Und nicht nur das, jedes weitere Gigabyte schlägt mit erneuten 20 Dollar zu Buche. Der Hammer, oder?

Davon unabhängig ist allerdings die normale Flatrate des iPhones, mit der man aber nur mit dem iPhone surfen kann. Sie lässt sich nicht auf die Hotspot-Funktion übertragen und umgekehrt. Jetzt frage ich mich, wie die das merken? Ich meine, Traffic eines Gerätes ist doch Traffic, wie genau funktioniert es technisch, dass die merken können, ob das iPhone selbst die Daten produziert oder man per Hotspot mit einem Gerät dahinter surft?

Weiterhin bleibt natürlich offen, wie teuer die Hotspot-Option in Deutschland werden wird, wenn iOS 4.3 für normale iPhone 4 zur Verfügung stehen wird.

[UPDATE] Bei den deutschen iPhone-Anbietern stellen sich die Nutzungsvorgaben des mobilen WLAN-Hotspots bekanntlich relativ klar dar: In Verträgen mit aktiviertem Tethering funktioniert auch das WLAN-Tethering: Bei der Telekom ist es also in allen Complete-Mobil-Tarifen inklusive (ältere Complete-Tarife zahlen für die Aktivierung und erhalten zusätzliches Datenvolumen), O2 setzt das Internet-Pack L voraus und Vodafone-Kunden müssen die Option "InternetPlus Flat" buchen. [FSCKLOG]