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Ecstasy, XTCEndlich mal wieder ein Beitrag, der in den Bereich BTM und Drogen & Suchtberatung passt und nicht von der New-Wave-Band aus Swinton, England handelt. Gemeint ist eine neuerlich auf dem Markt der Möglichkeiten entdeckten Ecstasy-Variante ohne besonderem Namen. Was sie neu macht, sind spezielle, andere Inhaltsstoffe die so noch nicht unter gekommen sind, warnt das Bundesgesundheitsministerium. Der Konsum von Ecstasy gehe seit 2000 zwar bundesweit zurück, laut Aussage Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) am Donnerstag in Berlin. Die neuen Ecstasy-Pillen seien wegen ihrer verzögerten Wirkung aber besonders gefährlich. 2009 habe es in Deutschland zwei Todesfälle im Zusammenhang mit diesen neuen Drogen gegeben. [...] Während bei den bisher bekannten Pillen nach 30 Minuten die gewünschte Wirkung einsetze, trete bei den neuen Präparaten diese erst nach rund einer Stunde ein, sagte Dyckmans bei der Vorstellung des Jahresberichts der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht ((DBDD). „Wenn wegen der vermeintlich ausbleibenden Wirkung erneut eine Tablette eingenommen wird, kann dies zu Herzrhythmusstörungen, krampfartigen Anfällen, Atemlähmung und einem komatösen Zustand bis zu einem tödlichen Multiorganversagen führen.“ Die Pillen beinhalteten die Wirkstoffe Methoxyamphetamin (PMA) und Para-Methoxymethylamphetamin (PMMA) und seien äußerlich von anderen in der Szene gehandelten psychoaktiven Tabletten((MDMA) nicht zu unterscheiden. [Focus]

Artikelbild: US PD

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