Diaspora

Als ich gerade einen Artikel zu Diaspora lese, fällt mir auf, das wir auf thafaker.de noch gar nicht über diese interessante Geschichte berichtet haben. Also werde ich das sogleich nach holen.

(C) Diaspora

Vier New Yorker Informatik-Studenten entwickeln eine Open-Source-Alternative zum weltgrößten sozialen Netzwerk Facebook. Der wichtigste Unterschied: Jeder Nutzer soll die volle Kontrolle über seine veröffentlichten Daten haben. Gerade im Zuge der Datenschutz-Debatte die allumflammend die großen Sozialen Netzwerke betrifft, ein wichtiger Fakt. Am 15. September wurde das Projekt mit dem Namen "Diaspora" ((griechisch διασπορά diaspora = Verstreutheit)) online gestellt und der Quellcode zum Download bereit gestellt. [...]

Statt einer Facebook-Kopie konstruieren sie eine offene Netzwerkarchitektur, wie sie auch in Filesharing-Portalen - zum Beispiel Bittorrent - eingesetzt wird. Das soziale Netzwerk Diaspora besteht aus Knotenpunkten (Seeds), die per Internet miteinander verbunden sind (Peer-to-Peer-Netzwerk). [...]

Jeder Nutzer verwaltet in seinem Seed ein verschlüsseltes Paket mit seinen persönlichen Daten und entscheidet bei jedem Kontakt mit einem Freund selbst, wie viele dieser Daten er preisgibt. Die Kontrolle liegt demnach bei jedem Nutzer und nicht in einer zentralen Serverinstanz. Für jeden Freund lässt sich damit eine spezielle Privatsphäreeinstellung vornehmen. [...]

Die Gründer planen eine intuitiv zu bedienende Seite. Frühe Screenshots geben davon einen ersten Eindruck. Links oben ist das Nutzerfoto zu sehen, darunter können Status-Updates, Bookmarks und Blogs des Nutzers aufgerufen werden. Links unten steht die Freundesliste. Rechts ist ein Feld, in das Status-Updates geschrieben werden. Darunter ist der Nachrichtenfeed zu sehen, der sich in Echtzeit aktualisiert. "Die erste Veröffentlichung wird der Anfang einer großen Sache und nicht der Abschluss eines Sommerprojekts." Hier gibts den gesamten Artikel. [WELT]

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