Das Microsoft Handy KIN ist da

Microsoft macht Ernst: Am Montagabend hat der Konzern die ersten echten Windows-Handys vorgestellt. Telefonieren ist bei den Modellen allerdings Nebensache: sie sollen den Zugang zu sozialen Netzwerken vereinfachen. Für den Software-Giganten bedeutet das Produkt eine gefährliche Gratwanderung.

Microsoft Kin Smartphone

Angeboten werden zwei Versionen: Kin One und Kin Two. Beide verfügen über einen Touchscreen und eine ausschiebbare Tastatur. Während das Kin One eher klein und kompakt ist, hat das Kin Two ein größeres Display, mehr Speicher, eine höher auflösende Kamera (5 statt 8 Megapixel) und kann HD-Videos aufnehmen. Die Kameras sollen auch in dunkler Umgebung gute Dienste leisten und sind dazu mit einer Bildstabilisierung und einem LED-Blitz ausgestattet. Mit weiteren Details zu der Hardware hält sich Microsoft zurück: Bekannt ist, dass das Kin One mit 4 GByte Speicher ausgestattet ist und das Kin Two mit 8 GByte. Zudem wartet das kleine Gerät nur mit einem Mono-Lautsprecher auf, während das größere Kin Two Stereolautsprecher mitbringt.

Den Startbildschirm des Smartphones nennt Microsoft Kin Loop. Er zeigt immer aktuelle Informationen darüber, was im sozialen Umfeld des Nutzers passiert. Kin sammelt dazu Feeds aus verschiedenen Quellen ein. Dabei können einzelne Personen als besonders wichtig markiert werden, so dass deren Neuigkeiten in den Vordergrund rutschen.

Gizmo - Microsoft Kin Phones First Look

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