Die liebe GEZ

Eine alte Registrierkasse (C) Wiki-Commons

Es ist mal wieder an der Zeit, Neuigkeiten aus dem boulevarden Umfeld zu zitieren, und zwar auf dem intellektuellen Niveau einer B*ld-Zeitung, allerdings in elektronischer Variante und mit anderem Namen. Genau genommen geht es um die GEZ, welche nun der Meinung ist, auch Gebühren für elektronische Registrierkassen zu verlangen. Warum? Weil es ja theoretisch möglich ist, auch mit diesen Kassen Radio zu empfangen. :-) Unglaublich, oder? Einen Aufreger ist das schon wert, also was sich die GEZ so raus nimmt. Würde ich mich mit meinem Fahrrad neben einen großen Sendemasten für Rundfunkübertragung stellen, könnte ich mit Kopfhöhren auch am Rahmen des Rades Musik hören. Vielleicht also, dem Grunde nach, wäre auch hier eine Gebühr angebracht.

[...] Nicht nur, dass für Handys und internetfähige PCs gezahlt werden soll. Nun ist die GEZ auch auf die Idee verfallen, Gebührenbescheide für computergesteuerte Registrierkassen zu erlassen, weil theoretisch mit diesen ein Rundfunkempfang möglich sei. Die GEZ verlangte fünf Euro pro Kasse.

Hiergegen wehrte sich die Steakhauskette Maredo und klagte vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf. In der Gerichtsverhandlung stellte sich das Gericht auf die Seite von Maredo. Die Rechtsanwältin des WDR wollte den Bescheid allerdings nicht ohne vorherige Rücksprache zurücknehmen.

Die GEZ soll nun innerhalb von zehn Tagen den streitigen Gebührenbescheid zurücknehmen, sonst wird das Gericht durch ein Urteil entscheiden. [...]

Quelle: Shortnews.de