Last.fm rudert vorerst bei kostenpflichtigem Angebot zurück

Erst vor einer Woche kündigte das Musikportals Last.fm an, seinen Audio-Streaming-Dienst nur noch in den USA, Großbritannien und Deutschland kostenlos anbieten zu wollen. In anderen Ländern könne Last.fm das Streaming-Angebot nicht über Werbung finanzieren und müsse fortan 3 Euro pro Monat dafür verlangen.
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Die harsche Kritik der Nutzer führte nun dazu, dass Last.fm die Pläne für das kostenpflichtige Angebot vorläufig aufschiebt. [...]

(via)

Danke an funkygog

2 thoughts on “Last.fm rudert vorerst bei kostenpflichtigem Angebot zurück

  1. Naja, das Problem ist, das die Unterhaltung solcher Portale den Betreiber sehr viel Geld kostet. In Deutschland zum Beispiel, verlangt die GEMA, für jedes angeklicktes Musikstück ihrer Künstler bis zu 12 Cent. Das sind nur die Gebühren der GEMA für die Texte und Kompositionen. Bei Videos zum Beispiel, kommen nochmal extra Gebühren für den Urrheber des Filmes dazu.

    Bei einem entsprechenden Zulauf des Portals, bedeutet das für die Refinanzierung bei Geschäftsmodellen was auf Werbung beruht, einen sehr hohen TPK . Bei Youtube würde das z.B. ein TPK von mind. 120 bedeuten. Und diesen hohen TPK erreicht man natürlich nur bei einem entsprechenden Erreichungsgrad. Wenn man das nicht erreichen kann, ibelibt nur für die Betreiber, entweder ein Abomodell einzuführen oder Länder zu filtern.