Fliggr ist lebensleicht

Flickr verlangt von seinen Nutzern, dass sie ihre Fotos selbst einstufen, wenn sie sie auf dem Fotoportal veröffentlichen. Es gibt drei Kategorien, die Flickr so definiert:

  • unbedenklich (Bilder sind für ein breites, öffentliches Publikum geeignet)
  • mittel (Einige der Bilder könnten andere Personen als störend oder unangemessen empfinden)
  • eingeschränkt ("Fotos, die Sie nicht Ihren Kindern, Ihrer Großmutter oder Arbeitskollegen zeigen würden")
Das Problem: Flickr-Nutzer, die sich beim deutschen Flickr- oder Yahoo-Portal registriert haben, bekommen nur unbedenkliche Bilder zu sehen. Als "mittel" oder "eingeschränkt" eingestufte Bilder hingegen sehen nur Nutzer, die sich bei Flickr.com oder Yahoo.com angemeldet haben. Wer einen US-Account hat, kann auch in Deutschland den gesamten Bilderbestand von Flickr sehen. Man muss nur die Option "Safe Search" deaktivieren. Diese Wahlfreiheit haben Nutzer eines deutschen Accounts nicht. So steht es auch in Flickrs Geschäftsbedingungen: "Diese Funktion ist nicht verfügbar, wenn Sie eine Yahoo!-ID aus Singapur, Deutschland, Hong Kong oder Korea verwenden."

Deutsche rufen zum Boykott

Flickr-Gründer Stewart Butterfield:

"Es ist eine wirklich komplexe Situation. Wir denken schon eine Weile darüber nach. Wir mussten uns entscheiden, ob wir Deutschland und die deutsche Sprache beim internationalen Start außen vor lassen. Wir haben uns entschieden, Deutschland einzuschließen. Wir hoffen, dass das die richtige Entscheidung gewesen ist."
Hallo? Wie bitte?

[tags]Zensur, Flickr, Deutschland, Boykott, Alternativen, Web 2.0[/tags]

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