Die Geschichte über den Herrn Schlemihl

Es war einmal ein Mensch mit Namen Schlemihl
den sprach einst einer an,
ob er ihm nicht seinen Schatten verkauft?
Er wär alsbald ein reicher Mann!
Nach kurzem Bedenken willigt er ein und bekam einen Beutel zum Lohn
"Dies Säcklein, das wird niemals leer" sprach der düstre Schattenkäufer voll Hohn
"Ja ich denk ich tat einen guten Tausch", sagt sich unser Schlemihl alsdann
"ich kauf mir Schloß und Gut und Hof, was fang ich schon mit einem Schatten an?"
Der Herr Schlemihl, der zog in ein and'res Land, kauft sich Schloß und Gut und Hof
und heiraten wollt er dann auch bald, eine Auserwählte gab es schon
Er ging zu seiner Geliebten Haus, fragt "Willst du mich nehmen zum Mann?"
"Drei Tage Bedenkzeit bitt' ich mir aus, bevor ich Ja sagen kann."
Doch die Sonne sie schien auf seine Gestalt, und ohne Schatten stand er da
"Niemals nehme zum Manne ich dich, ohne Schatten bist du auch der Seele bar"
In der Tat, Schlemihl hat seinen Schatten verkauft, dabei seine Seele verlor'n
Danach hat man niemals mehr von ihm gehört, und niemand weiß mehr, daß er einst gebor'n.
Anmerkung der Redaktion:
Was sagt uns das?? Und die Moral von der Geschicht, verkauf die Seel an dem Teufel nisch. Ich denke, wenn man dies beherzigt, wird es nicht leicht sein durch das Irdische zu wandeln aber man ist glücklicher und zufriedener.