Elektrische Wahlmaschinen Reloaded

Fefe wieder ;-)

Die c't hat freundlicherweise das PTB-Wahlmaschinen-Interview frei ins Netz gestellt. Vielen Dank an die c't, nicht nur für das Online-Stellen, auch für das Interview insgesamt, denn das ist politischer Sprengstoff. Es gibt auch eine Tickermeldung dazu. Die PTB räumt in dem Interview ein, daß es keine eindeutige Verpflichtung der Städte und Gemeinden gibt, die Geräte geschützt aufzubewahren, oder die EPROMs zu versiegeln, oder auch nur Wartungszugriffe durch den Hersteller zu protokollieren.

Und, was ich ja besonders frappierend finde: es war tatsächlich der Hack, der ihnen erst vor Augen geführt hat, daß man die Steuersoftware auch ohne Quellcode manipulieren kann. Mehr noch: ihnen war klar, daß ein Insider das tun könnte, aber das haben sie offenbar nicht als Bedrohungsszenario gesehen -- dabei ist das doch die wahrscheinlichste Variante, daß ein Insider-Politiker für seine Wiederwahl sorgen will. Das ist harter Tobak. Im letzten Absatz kommt dann der Todesstoß, als selbst die Frage nach dem generellen Überleben von E-Voting eher negativ-resignierend beantwortet wird. Oh Mann.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle noch mal an die Nedap-Hacker aus Holland und vom CCC. Ihr habt Geschichte geschrieben.
Den Glückwünschen schließe ich mich natürlich an, auch wenn ich keine Ahnung habe!

Ich selbst:

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