Browser-Shooter Phosphor erreicht Beta

Rasterwerks' Shooter jetzt im Browser auch netzwerkfähig

Gut ein Jahr nach der Vorstellung der Alpha-Version von Phosphor stellte der Entwickler Nick Kang nun eine Beta-Version von Phosphor ins Netz. Das Spiel kann einfach im Browser gestartet werden, sofern Macromedias Shockwave installiert ist. Zudem bietet das Browser-Spiel neuerdings einen Netzwerkmodus an.

Wie schon von der Vorversion bekannt, bietet das Spiel zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Der Spieler kann nach Lust und Laune ganz im 3D-Shooter-Stil die Tastaturbelegung verändern, Grafik- und Soundeinstellungen vornehmen und die Anzahl der Bots einstellen. Die Intelligenz der Bots ist noch nicht ganz ausgereift, diese laufen beim Ausweichen ab und an gegen die Wände und sind auch in der höchsten Schwierigkeitsstufe keine allzu schweren Gegner. Zudem kostet die künstliche Intelligenz bei steigender Botzahl einiges an Rechenleistung.

Wer mit wenig Rechenleistung Phosphor spielen will, der hat aber noch eine andere Option: Mangelte es der Alpha-Version von Phosphor noch an Netzwerkfunktionen, so lässt die erste Beta jetzt ein Netzwerkspiel zu. Phosphor kann im Browser sowohl als Server als auch als Client arbeiten. Eine integrierte Suchfunktion findet zudem öffentlich zugängliche Server. Während des Spiels lassen sich an den Netzwerkeinstellungen jedoch keine Einstellungen vornehmen. Für einen Serverwechsel muß man sich aus einem laufenden Spiel erst einmal abmelden.

Screenshot #10
Screenshot #10
Mit der Beta wurde die alte Karte durch eine neue ersetzt, die im Unterschied zur Vorversion detailiertere und weiträumigere Landschaften bietet. Auch die Grafik wurde deutlich verbessert, ab und an hapert es jedoch noch an der Darstellung, so sieht man an einigen Stellen die Skybox durchschimmern, die eigentlich den Himmel darstellen soll. Etwas zugelegt hat Phosphor auch bei der herunterzulandenen Datenmenge. Statt der ehemals drei MByte an Daten schaufelt der Browser jetzt etwa fünfeinhalb MByte an Daten herunter.

Phosphor lädt zur kurzweiligen Unterhaltung ein und zeigt eindrucksvoll, was derzeit im Browser mit Hilfe von Shockwave3D möglich ist. Als Mindestvoraussetzung empfiehlt Rasterwerks einen 1,6-GHz-Prozessor, eine Grafikkarte mit 64 MByte Grafikspeicher sowie den Internet Explorer 6 mit Macromedias Shockwave. Zudem installiert Shockwave noch eine benötigte Erweiterung für die Steuerung des Spiels.

Screenshot #15
Screenshot #15
Mit anderen Browsern hat Phosphor aufgrund des Betastatuses noch einige kleine Probleme, die dem Entwickler jedoch bekannt sind. So stürzte das Spiel im aktuellen Firefox ab. Nach einem Starten des Spiels im Internet Explorer war es uns dann auch möglich, das Spiel in Firefox und Opera zu starten. Die Einstellungen des Spiels werden Browserübergreifend gespeichert. Auch der Shockwave-Player machte das ein oder andere Mal nicht mit und brach die Wiedergabe des Spiels ab. Safari gab eine DirectX-Warnung aus, die unter MacOS jedoch ohne Bedeutung ist, die Trennung zwischen Mac- und Windowsversion ist mit der Beta entfallen.

Das Spiel kann auf der Seite von Rasterwerks ausprobiert werden. (as)

Quelle: golem.de