I just call, to say...

Ich bin auf Arbeit. Unglaublich. Wir schreiben den ersten Weihnachtsfeiertag des Jahres 2000 und Fünf. Überall um mich herum sind Maschinen. Sie überwältigen uns. Sie reißen die Herrschaft an sich mit ihrer gnadenlosen Macht. Wir sind Ihnen(TM) schutzlos ausgeliefert. Niemand weiß was die Zukunft bringt aber heute Morgen hat wenigstens die Sonne geschiehnen, ein Zeichen das die Welt noch nicht untergegangen ist und eine kleine Chance besteht, die Hoffnung stirbt zum Schluss!

Neben mir sitzt ein Herr Runge... diesen kann ich nun nicht mehr leiden! Herr Runge hat es geschafft mich... ja, mich in seinen Spamfilter zu stecken. Eine bodenlose Frechheit die nur mit dem Tod ausgeglichen werden kann. ;-) Es gibt kein Pardon, in Zeiten der Maschinenmacht ist ein solches Unterfangen nicht (er)tragbar.

Es ist nicht wirklich viel los. Es ist Weihnachten und die Leute haben sicher besseres zu tun. Sie verbringen Zeit mit Ihren Familien, streiten sich eventuell weil Sie soviel Zeit mit Ihren Familien verbringen und genießen die freie Zeit, oder eben auch nicht. Weihnachten, just in diesem Augenblick scheint mir die Sonne ins Gesicht und ich vermag kaum noch etwas auf meinem Bildschirm zu erkennen. Wir haben WINTER. Winter = Kalt. Davon ist allerdings nichts zu merken. Der Wetterbericht allerdings sagte das der Himmel im Laufe des Tages aufklaren wird, die Temperatur auf -3 Grad herab geht und die Nacht somit Sternenklar und... Bitter kalt bitterkalt sein wird. Eventuell verheißt der jetzige Sonnenschein bereits diese -bald aufkommende- Kälte. ... to be continued...

Also, Chris, schreib Kommentare die ich wiederum kommentieren kann. Dann ist das fast wie ein Chat und ich darf ganz viel Hirngulasch schreiben. g

So, nun bin ich ganz allein im Büro. Es ist zu wenig los als das es sich lohnt hier in solch fetter Bestzung zu sitzen. Wer weiß was nun geschieht... ganz allein, einsam... nur von Maschinen umgeben. Eine sehr technoide Umgebung.

Mittlerweile habe ich nun auch die News erhalten das es ab heute Nachmittag bereits im Flachland schneien soll. Gott sei dank wird dann wenigstens meine Heimfahrt lustig, totales Schneechaos mit verderben (ich alter Negativ). Hier scheint allerdings noch die Sonne, ein paar Haufenwolken sind zu sehen und ansonsten ist es Blau. Blau wie man sich einen Winter kaum schöner vorstellen kann. Schnee, minus 3 Grad und Sonnenschein. Da lacht die Seele... ähm, ich komme selbst nicht damit klar wenn ich soetwas schreibe.

15:10 Uhr: So, noch 5 Stunden und dann ist es für heute geschafft. Das sollte doch ohne weitere Komplikation möglich sein und slowly downing JR von Statten gehen ;-)

16:52 Uhr: Es wird dunkel im Umland, der Sonnenuntergang ist vorbei und die Kälte zieht auf. Das Grauen wird rasch Besitz ergreifen, Besitz dieser technoiden Umgebung in der Menschen als Nahrung dienen, als Nahrung wie Vieh. Die Menschheit muss es wissen, die Menscheit muss es erfahren...

Soylent Grün ist Menschenfleisch!... Soylent Grün ist Menschenfleisch!... Menschenfleisch!

Aber niemand sollte mich hören! Nur der dumpfe Hall meiner Stimme der da refklektiert durch maschinelle Schluchten kurz die Stille unterbricht... ... to be continued...