Hyperkommunikativ und Skype [Update]

Eine prachtvolle Mischung!
Eines Abends -so trug es sich zu- (Ich weiß, diesen Anfang hatte ich schonmal) wollten der Chris und der Jan "Voice-Chatten".

Am besten über MSN, denn das hatten eh beide. Doch dann passierte das was immer passiert. Die Voice-Übertragung war zum brechen. So kam der liebe Jan auf die lustige Idee einfach mal Skype zu installieren. Skype rockt und ist dafür bekannt das einzig wirklich lustige -und funktionierende- IP-Telefon zu sein, allerdings mit eigener Technik die nicht zu anderen kompatibel ist. Aber egal, Skype hat auch so schon 9 Milliarden Benutzer. ;-)

Gesagt getan, nichts leichter als das. Der Download ging spielend leicht von der Maus und nach 3 Minuten war Skype installiert. Es übernahm automatisch alle Soundeinstellungen von Windows und funktionierte beim ersten Telefonat mit Chris spielend einfach. Die Gesprächsqualität war überwältigend. Sofort habe ich mich in das System verliebt. Chris auch ;-) Als wir so kostenlos vor uns hin telefonierten stellten wir fest: lass uns das System testen. Zur selben Zeit hatte Chris schon die sehr kompfortable Suchfunktion gestartet und rief wahllos Leute an. Nach kurzer Zeit telefonierten wir mit zwei sehr bezaubernden jungen Damen aus der näheren Umgebung welche uns tiefer in "das System" einführten. Sie erklärten uns das Konferenzsystem und ab da stand dem illustren Telefonspaß nichts mehr im Wege. Seitdem sitzen der Jan und der Chris nonstop vor dem Computer und telefonieren, wahlweise einzeln oder mal in Konferenz, mit der Sonne aus Kassel, dem Dornie und der Jaqui aus Dresden oder dem Mark aus Östereich. Vielleicht auch mit dem Torsten, der kommt aus Amerika, er ist dort Soldat.
[Nachtrag]
Ich habe nun auch ein paar Preise für die Telefonie ins Festnetz gefunden: Ein Gespräch aufs Handy kostet somit 28 Cent und ist teurer als per direktem Festnetz.

Skype ist eine bislang unentgeltlich erhältliche VoIP-Software, die das kostenlose Telefonieren via Internet von PC zu PC sowie das gebührenpflichtige Telefonieren ins Festnetz und auf Mobiltelefone ermöglicht (SkypeOut). Konferenzschaltungen sind für bis zu fünf Gesprächsteilnehmer möglich, wobei bislang aber nur eine Person via Festnetz oder Mobiltelefon teilnehmen kann. Für künftige Versionen sind auch Anrufe vom Festnetz auf Skype (SkypeIn, Sommer 2005) sowie ein Telefonanrufbeantworter geplant. Neben dem Telefonieren ist der Haupteinsatz von Skype das Instant Messaging, wobei auch Chats mit mehreren Teilnehmern möglich sind, sowie das Übertragen von Dateien. Die Software zeichnet sich - im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Programmen - dadurch aus, dass sie auch hinter Firewalls und NAT-Routern problemlos funktioniert, weil für die Kommunikation unter anderem TCP-Port 80 benutzt wird, der normalerweise für das Surfen im World Wide Web Verwendung findet. Die Sprachqualität von Skype ist aufgrund von neuen Kompressionsalgorithmen größtenteils besser als bei herkömmlichen Telefongesprächen, und bei Verbindungen von PC zu PC sorgt laut Skype die Verschlüsselung mit AES-256 für die Privatsphäre (über die Korrektheit dieser Angaben lässt sich allerdings keine Aussage machen). Die Struktur von Skype ist im Rahmen eines P2P-Netzwerkes teilweise dezentral, beispielsweise das Telefonbuch. Die Authentifizierung und das Abrechnen hingegen erfolgt über einen zentralen Rechner. Ebenso werden Verbindungen von PC zu PC teilweise über andere Skype-Teilnehmer weitergeleitet, während die Gespräche ins Festnetz über speziell dafür vorgesehene Rechner abgewickelt werden. Seit Ende Juli 2004 ist Skype in einer ersten Vollversion verfügbar und läuft sowohl unter Windows XP, Windows 2000 als auch unter Linux, Pocket PCs und Mac OS X. Bislang wurde Skype über 83 Millionen mal heruntergeladen, laut Anzeige im Client sind inzwischen regelmäßig über zwei Millionen Benutzer online. Nachteilig an Skype ist die Verwendung von proprietären Protokollen, so dass die Software mit anderen VoIP-Angeboten nicht kompatibel ist. Skype schließt aber nicht aus, dass in Zukunft auch Verbindungen zu SIP-kompatiblen VoIP-Netzwerken möglich sind. Freie SIP-basierende VoIP-Clients und Server sind hingegen ebenso im Internet verfügbar, beispielsweise X-Lite als Softphone und iptel.org als SIP-Proxy. Darüberhinaus müssen Skype-Anwender mit möglichen Konsequenzen bezüglich Sicherheit und Datenschutz rechnen, da das Protokoll nicht offen liegt und Skype von Niklas Zennström und Janus Friis, den Entwicklern von "KaZaA", entwickelt wurde. Angeblich ist Skype aber frei von Spy- und Adware. Seit neuem wird an einer Server-Version gearbeitet, die mehr als 5 Benutzer in einer Konferenzschaltung erlaubt, da ein Server mehr Upload hat als die meisten User.

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