Obwohl in den Samen kein THC enthalten ist, ist der Kauf und Verkauf von Hanfsamen in der Bundesrepublik Deutschland verboten, wenn die Samen "dem Anschein nach" zum unerlaubten Anbau gedacht sind.
Hanfsamen

Trotzdem ist es wichtig, eine möglichst potente Sorte auszuwählen, so ist der als Vogelfutter verwendete Industriehanf nicht empfehlenswert, wohl aber hochgezüchtete holländische Sorten. Diese Sorten unterscheiden sich nicht nur in der Potenz, sondern auch in ihren Ansprüchen an die Haltung. Für den Anfänger am empfehlendswertesten ist die Sorte "Skunk" (nicht zu verwechseln mit "Skunk#1"), eine potente Sorte, die nur eine 9-wöchentliche Photoperiode braucht und recht genügsam ist.

Um den Samen zum Keimen zu bringen, wird er zuerst 24 Stunden in Wasser eingeweicht. Danach wird er in einen Torf-Aufzuchtballen gesetzt und dort leicht mit Erde bedeckt. Der Aufzuchtballen sollte sich vorher etwa eine Stunde lang mit Wasser vollgesogen haben. Am schnellsten keimt der Samen, wenn er so vorbereitet in einem Gewächshausklima gehalten wird, so kann man den Aufzuchtballen in eine Schüssel stellen und mit durchsichtiger Plastikfolie abdecken.

Die zweite Methode ist das Vorziehen in Hydrokultur. Nach dem 24-stündigem Einweichen wird der Samen in ein Schälchen gegeben, dessen Boden mit feuchtem Haushaltstuch bedeckt ist. Dieses Schälchen wird mit durchsichtiger Plastikfolie abgedeckt. Sobald der Samen eine ca. 2cm lange Wurzel hat, wird er vorsichtig (mit einer Pinzette) in einen Aufzuchtballen gesetzt.

Bei beiden Methoden ist darauf zu achten, daß der Samen weder austrocknet noch schimmelt. Regelmäßig sollte er daher gelüftet (sofern er mit Plasik abgedeckt wurde) und gegossen werden (ohne daß er schwimmt).

Bei der Aufzucht aus Samen muß man oft den jungen Stamm stützen (z.B. mit einem Zahnstocher und etws Bindfaden), weil er zu schnell wächst. Um den Stamm zu stärken sollte die Pflanze täglich leicht geschüttelt werden.

Quelle: http://cannabis-archiv.de